Aktuelles vom Radwandern

Radwanderer-Stammtisch am 07.12.2018

Der erste Stammtisch der Wintersaison 17/18 findet am 07.12. ab 17 Uhr im Klubhaus statt. Es wird gebeten, Bilder der abgelaufen Saison, sofern vorhanden, mitzubringen. Weiter kann über die Gestaltung des Programms 2018 - Sommerreisen nach Fischen und Freiburg, Tagestouren und evtl. eine Mehrtagestour - nachgedacht und geplaudert werden.

Friedhelm Sieker, Tel. 0511-483897 oder 0171 5239 435, E-mail: F. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Vorschau auf die MSV-Sommerreisen 2018

Auf Initiative der Wanderabteilungen des MSV werden auch für den Sommer 2018 wieder - wie in den vergangenen Jahren: spartenübergreifend, also vereinsoffen - 2 Sommerreisen angeboten.

Die erste geht zum dritten Mal in Folge nach Fischen i. Allgäu und zwar vom 0
5. bis 14. Juni. Die Vorbereitungen für die An- und Rückreise per Bahn und für die Unterkünfte in der uns bereits wohl bekannten Pension Bergheimat (vgl. Inserat im MSV-Heft) sind im Wesentlichen abgeschlossen. Es werden Berg- und Talwanderungen und Radwanderungen unter Führung sich gut auskennender Vereinsfreunde angeboten. Spaziergänger können die Zeit der Bergblumen unter Nutzung des ausgedehnten preisgünstigen Bus- und Bahnnetzes und mit Hilfe der zahlreichen Bergbahnen genießen.

Die zweite Sommerreise des Jahres 2018 geht vom 28. August bis 04. September nach Freiburg i. Breisgau. Die Altstadt mit ihrem Rathausplatz und dem Münster und der Fußgängerzone mit ihren "Bächlen" ist allein schon einen Besuch wert. Da jedoch die nähere und weitere Umgebung mit Bahn und Bus über die Gästekarte kostenlos erreicht werden kann, also z. B. die Weinberge des "Kaiserstuhls" bis Breisach am Rhein, das südlich gelegene, schon von den Römern geschätzte "Markgräfler Land" und natürlich die Höhen des südlichen Schwarzwaldes, z. B. der "Schauinsland" oder der Feldberg, bietet sich Freiburg als Standort und Ausgangspunkt für Rad- und Fußwanderungen sehr gut an. Freiburg ist von Hannover aus per Bahn in nur 4 ½ Stunden zu erreichen.

Friedhelm Sieker

MSV-Sommerreise nach Gengenbach/Schwarzwald - ein Rückblick

In der Reihe der Sommerreisen des MSV war in diesem Jahr das am Fuße des mittleren Schwarzwaldes gelegene Städtchen Gengenbach Ziel und Aufenthaltsort für eine Woche für unsere aus 22 Teilnehmern bestehende Gruppe. Gengenbach liegt - von Weinbergen umgeben - im Tal der aus dem Schwarzwald kommenden Kinzig, hat einen historischen Stadtkern mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten und ist deshalb auch unter ausländischen Touristen inzwischen sehr beliebt. Für die meisten Teilnehmer unserer Gruppe war Gengenbach und seine Umgebung dagegen ein noch etwas unbekanntes Stück deutscher Landschaften.

Die wohl vorbereitete Gestaltung und der Ablauf der Reise folgten weitgehend den Erfahrungen aus den bisherigen Sommerreisen, deren Teilnehmer sich bekanntlich aus verschiedenen Sparten unseres Vereins, z. B. den Wanderabteilungen und Gymnastikgruppen, zusammensetzt. Die Gestaltung folgt dabei dem Grundsatz, dass dem Einzelnen alle Freiheiten  gegeben sind, aber dennoch - der Geselligkeit wegen - so viel wie möglich gemeinsam oder in Teilgruppen unternommen werden sollte.

Fangen wir mit dem Letzteren an, also mit dem, was die gesamte Reise-gruppe gemeinsam unternommen und erlebt hat. Da gab es zunächst am ersten Tag eine offizielle Stadtführung durch die wunderschön mit Blumen geschmückte Altstadt mit einer ausführlichen Schilderung der historischen Entwicklung der Stadt. Für den Nachmittag schloss sich eine vom Chronisten geführte gemeinsame Wanderung über die oberhalb der Stadt gelegenen Aussichtspunkte und die umgebenden  Weinberge an (vgl. beigefügte Fotos von Gerlinde und Friedbert Müller). Der Tag endete mit einem gemeinsamen Abendessen in einem Winzerlokal, wie überhaupt an allen Tagen die weitgehend gemeinsamen Abendessen in verschiedenen Gaststätten jeweils Gelegenheit boten, die Erfahrungen des Tagesablaufs auszutauschen. Eine weitere, den Tag ausfüllende Aktivität der gesamten Gruppe war ein Ausflug per Bahn nach Straßburg mit einer Bootsfahrt durch die schönsten Teile der Altstadt und entlang der europäischen Institutionen. Ein Besuch des Münsters und ein Spaziergang durch den romantischen Teil der Stadt und das alles bei schönstem warmem Wetter werden allen in guter Erinnerung bleiben.

An den weiteren Tagen unseres Aufenthaltes in Gengenbach verteilten sich die Aktivitäten im Wesentlichen auf die beiden etwa gleich großen "Fraktionen" der Fuß- und Radwanderer. Dabei kam uns zugute, dass wir die Bahn im weiten Umkreis mittels unserer Gästekarte kostenlos benutzen konnten, bei den Radwanderern sogar einschließlich der Fahrräder. Ein Lob dem touristenfreundlichen Land Baden-Württemberg dafür.

Beide Teilgruppen nutzten die Freifahrten trefflich, um mit der Bahn z. B. in den Tälern der Flüsse Kinzig und Gutach aufwärts zu fahren, um dann abwärts entlang zu wandern, wobei die Radwanderer naturgemäß jeweils größere Strecken als die Fußwanderer zurückgelegt haben. Sehenswert auf diesen Strecken waren dabei die Ortschaften Schiltach, Wolfach und Haslach mit jeweils sehr gut erhaltenen historischen Altstadtvierteln. Die Gruppe der Fußwanderer kann dabei in Anspruch nehmen, die "Triberger Wasserfälle" die höchsten Fälle Deutschlands erwandert zu haben, während sich die Radwanderer nicht nur von Triberg (NN ca. 700 m) aus auf eine NN-Höhe von fast 1000 m gequält haben, sondern dann auch noch auf nicht einfach zu befahrenen steilen Waldwegen ca. 400 m abwärts fahren mussten. Für diese unbedachte Tour bittet der Chronist an dieser Stelle die Beteiligten um Nachsicht. Dafür waren die Touren an den anderen Tagen, die sowohl die Fußwanderer wie die Radwanderer durch das liebliche Schwarzwaldvorland mit seinen Wein- und Obstgärten nördlich und westlich von Gengenbach führten, für alle Beteiligten ein Genuss.

Insgesamt war die Sommerreise "Gengenbach" nicht nur des schönen warmen Wetters wegen eine gelungene Veranstaltung, die sich würdig in die Reihe der bisherigen MSV-Reisen einordnen dürfte.

Friedhelm Sieker

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